HDD Expertise

Unvergleichliche Erfahrung auf HDD-Baustellen

Die HDD-Expertise von OPTIMUM basiert auf einer unübertroffenen Erfahrung in der Planung, Auslegung  und Ausführung grabenloser Verlegungen. Durch die Einbindung der spezifischen Rahmenbedingungen jedes Projekts – Art der zu verlegenden Leitung, umliegende Infrastruktur und unterirdische Leitungsnetze, verfügbare Baustellenfläche und vor allem die Beschaffenheit des Baugrunds – entwerfen wir HDD-Querungen, die exakt auf die geologischen und geotechnischen Verhältnisse des Standorts abgestimmt sind.

Nach der Plannungs- und Auslegungsphase unterstützt OPTIMUM sowohl Bauherren als auch Bohrunternehmen mit fundierter technischer Beratung während der gesamten Bauphase. Dies umfasst Präsenz vor Ort sowie eine engmaschige Überwachung der Arbeiten in jeder Phase des HDD-Verfahrens: Verrohrung (sofern erforderlich), Pilotbohrung, Aufweitung (Reaming) und Einzug (Pullback).

Unsere Ingenieure überwachen täglich die wesentlichen Bohrparameter, darunter Drehmoment und Zugkräfte des Bohrgestänges, Bohrfortschritt sowie das Verhalten der Bohrspülung (Druck und Zirkulation des Rückflusses), um die Stabilität des Bohrlochs, die Genauigkeit der Bohrtrasse sowie die Integrität und Sicherheit der Verlegung auch unter anspruchsvollsten geologischen Bedingungen sicherzustellen.

Horizontalbohrungen (HDD)

Schnelle Ausführung mit geringen Auswirkungen auf die Umwelt

Horizontalbohrung (HDD) ist meist schnell umsetzbar und kostengünstig. HDD ist eine weit verbreitete Technik zum Unterqueren von Hindernissen wie Flüssen oder Straßen. Dabei wird direkt von der Erdoberfläche entlang eines vordefinierten, bogenförmigen Profils gebohrt.

Horizontalbohrung erfolgt in der Regel in drei Schritten

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Pilotbohrung: Erstellen des Bohrprofils, durch Verbinden einer Stange nach der anderen vom Eintrittspunkt bis zum Austrittspunkt.

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Aufweiten: Dabei wird der Durchmesser der Bohrung in einem oder mehreren Durchgängen erweitert, bis er 30 % bis 50 % größer ist als das zu verlegende Rohr. Ist der Durchmesser der Vorbohrung ausreichend, kann auf ein Räumen verzichtet werden.

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Einzug: Das vormontierte Rohr wird in das aufgebohrte Loch gezogen.

Bohrspülungen

Bei jedem Schritt der Horizontalbohrung (HDD) (Pilotbohrung, Aufbohren und Einzug) wird eine Bohrspülung in das Bohrloch eingespritzt. Diese Spülung dient der Schmierung und Kühlung der Bohrwerkzeuge, Stabilisierung des Bohrlochs und vor allem zum Abtransport von Bohrklein aus dem Bohrloch.

Die Spülung wird unter Druck eingespritzt und tritt durch die Bohrwerkzeuge im Inneren des Lochs wieder aus. In der Regel handelt es sich um eine Mischung aus Frischwasser und Bentonit, wobei Zusammensetzung, Menge und Dichte je nach Bodenbeschaffenheit und Standortbedingungen variieren können.

Es gibt auch komplexere Bohrspülungen, beispielsweise aus Polymeren oder Meerwasser, die insbesondere für Landfall-Projekte nützlich sein können.

Horizontalbohrung (HDD): Auf einen Blick

Vorteile

Schnelle Ausführung

Direkte Verlegung der Rohrleitungen

Direktes Arbeiten von der Oberfläche aus

Begrenzte Auswirkungen auf die Umwelt

Geeignete Bodenverhältnisse

Sand (<2 mm)

Schluff

Ton

Homogenes, ungebrochenes Gestein

Abmessungen

Durchmesser von 50 bis 1400 mm

Längen von 10 bis 5000 m

Längen von 10 bis 5000 m

Direct Pipe®

Innovative Technik für komplexe grabenlose Kreuzungen

Direct Pipe® von Herrenknecht AG ist eine innovative Technik, und kombiniert die Vorteile des Horizontalbohrens (HDD) und des Microtunnelling. Sie ermöglicht die Durchführung von Arbeiten direkt von der Oberfläche aus, ohne dass tiefe Start- und Zielgruben ausgehoben werden müssen. Sie profitiert außerdem von der Microtunnellingtechnologie, die das Vortreiben von Tunneln durch fast alle Bodenarten mit unübertroffener Präzision ermöglicht.

Diese Technik eignet sich besonders für Landfall-Projekte, da sie den Mobilisierungsaufwand vor der Küste minimiert. Sie ist auch für Kreuzungen relevant, bei denen aufgrund geologischer Bedingungen HDD nicht zum Einsatz kommen kann.

Direkte Installation mit Pipe Thrusters

Direct Pipe ermöglicht die direkte Installation von Stahlrohren (beschichtet oder unbeschichtet) entlang eines Bogenprofils, ähnlich wie bei der HDD-Technik. Das an der Vorderseite des Stahlrohrs angeschlossene Aushubwerkzeug ist eine AVN-Mikrotunnelbohrmaschine (TBM). Die erforderliche Schubkraft wird über das Stahlrohr übertragen und von einem Pipe Thruster von der Oberfläche aus aufgebracht. Der Pipe Thruster befindet sich am Eintrittspunkt und greift mit „kreisförmigen Backen“ das Stahlrohr in 5-Meter-Abschnitten und übt eine Längsschubkraft von bis zu 750 Tonnen aus. Bei Bedarf können mehrere Pipe Thruster hintereinandergeschaltet werden, um die verfügbare Schubkraft zu erhöhen.

Das Stahlrohr wird an der Oberfläche hinter den Schubvorrichtungen in einem oder mehreren Abschnitten montiert. Dabei wird die Anzahl der erforderlichen Zwischenschweißnähte so gering wie möglich gehalten. Auf diese Weise kann eine lange Direct Pipe-Installation durchgeführt werden, ohne dass das Rohr bereits in seiner gesamten Länge geschweißt sein muss. Jeder Stahlrohrabschnitt muss mit allen notwendigen Anschlüssen für den Betrieb der Mikrotunnelbohrmaschine (Energie, Seeleitungen, Schmierung, Kommunikation usw.) vorgerüstet sein. Schließlich kann das von Direct Pipe installierte Stahlrohr entweder direkt oder als Verkleidung für weitere Installationen dienen.

Direct Pipe: Auf einen Blick

Vorteile

Direktes Arbeiten von der Oberfläche aus

Hohe Schubkraft

Anpassungsfähig an alle Bodenverhältnisse

Rohrstabiität

Reduzierte Baustellenfläche

Geeignete Bodenverhältnisse

Alle Bodenverhältnisse

Abmessungen

Durchmesser von DN750 bis DN1500 (30″ to 60″)

Länge von 400 m bis 2000