Mikrotunnelbau Expertise
Die Experten für Mikrotunnelprojekte
Als auf Mikrotunnelbauprojekte spezialisiertes Unternehmen bietet OPTIMUM fundiertes Fachwissen, gestützt auf ein tiefgehendes Verständnis der Mikrotunnelbautechniken und der jeweiligen Einsatzumgebungen.
Sämtliche Projektrandbedingungen werden umfassend und detailliert analysiert: Tunneldimensionierung, städtische Rahmenbedingungen, Nähe zu kritischen Bauwerken und Infrastrukturen, verfügbare Baustellenfläche und relevante geotechnischen Risiken. Dieser Ansatz ermöglicht es, das jeweilige Mikrotunnelbauprojekt exakt auf die spezifische Beschaffenheit und das Verhalten des Baugrunds abzustimmen.
Während der Bauphase unterstützen die Ingenieurinnen von OPTIMUM vor Ort – entweder durch technische Beratung für den Bauherrn oder gemeinsam mit dem ausführenden Vortriebsunternehmen. Sämtliche Vortriebsarbeiten werden durchgehend überwacht. Dazu gehören die Prüfung der Ausführungsunterlagen, Erstellen der Start- und Zielschächte, Installation des Pressenrahmens, Vortrieb der Mikrotunnelbaumaschine (MTBM) sowie die Überwachung der Vortriebsparameter und der rheologischen Eigenschaften der Vortriebs- und Schmierflüssigkeiten.
Auf dieser Grundlage kann OPTIMUM in Echtzeit erforderliche Anpassungen empfehlen, um die technische Konformität des Mikrotunnels, eine präzise Trassierung und eine optimale Bauausführung sicherzustellen.
Microtunnelling
Präzise und flexible Technologie für alle Bodenverhältnisse
Die modernste Tunnellingtechnik, das Microtunnellingverfahren, ist in einer Vielzahl von geologischen Formationen einsetzbar und ermöglicht eine präzise Steuerung der wichtigsten mechanischen und hydraulischen Parameter sowie des Bohrprofils. Das Verfahren ist besonders vorteilhaft, da es den Tunnel während des Baus mechanisch stützt und eine große Flexibilität bei der geometrischen Gestaltung der Bauwerke ermöglicht.
Die verwendete Mikrotunnelbohrmaschine (MTBM) ist in der Regel vom Typ AVN: eine hydraulische Maschine, die sowohl die Steuerung des Hydraulikdrucks an der Bohrfront als auch den Transport des Aushubs zurück an die Oberfläche ermöglicht.
Ausgebrochener Boden während der gesamten Bauzeit erhalten
Beim Microtunnelling wird ein Tunnel von einer Startgrube aus gegraben und Beton, GFK- oder Stahlrohre hinter der Mikrotunnelbohrmaschine vorwärtsgeschoben. Während des Tunnellings bewegt sich das gesamte Microtunnellingsystem vorwärts, angetrieben von einem in der Startgrube installierten Schubsystem.
Eine Schmierflüssigkeit, die an der Oberseite des Mikrotunnels eingespritzt wird, verringert die Reibung zwischen dem Tunnel und dem umgebenden Boden.
Microtunnelling: Auf einen Blick
Vorteile
Präzision und Möglichkeit zur Realisierung komplexer Geometrien
Ausgehobener Boden wird während der Bauphase abgestützt
Wasserdichte Konstruktionen, nach Fertigstellung potenziell begehbar
Geeignet für Schwerkraftnetze
Geeignete Bodenverhältnisse
Nahezu alle geotechnischen Verhältnisse
Abmessungen
Durchmesser von 500 bis 4000 mm
Längen bis zu 2000 m
Tunnelling
Starke Technologie für große Durchmesser und lange, gerade Längen
Das Tunnellingverfahren – dem Microtunnelling nicht unähnlich – ermöglicht das Arbeiten mit größeren Durchmessern. Diese Technik erlaubt auch den Einsatz verschiedener Maschinentechnologien für eine bessere Kontrolle über den Grabungsprozess. Damit kann die Auswirkung auf die Umgebung weiter reduziert werden.
Im Gegensatz zum Microtunnelling werden während des Aushubs vorgefertigte Struktursegmente in den Tunnel eingesetzt. Die Montage der einzelnen Segmente anstelle der Installation kompletter Rohrringe erleichtert den Bau von Tunneln mit großem Durchmesser erheblich. Die fertiggestellten Tunnelabschnitte stützen dann die Bohrmaschine während ihres Vortriebs. Auf diese Weise können große Längen bewältig werden.
